Was macht dieser Rechner?
Lies Text-G-Code-Metadaten ohne Befehlsausführung. Fehlende Angaben bedeuten unbekannt statt null; Slicerkommentare unterscheiden sich.
So verwendest du den Rechner
- Erfasse Messwerte und prüfe Einheiten.
- Prüfe Druckerkompatibilität vor fremden Dateien. Binär- oder komprimierter G-Code benötigt Decoder; führe Uploadbefehle niemals aus.
- Dokumentiere Annahmen und prüfe das Ergebnis vor der Anwendung.
So funktioniert die Berechnung
Vorhandene unterstützte Kommentar-Metadaten lesen; fehlende Werte nicht ableiten
Erkannte Kommentare können Zeit, Masse, Länge, Schichten und Slicer nennen. Das bleiben Slicerangaben statt unabhängiger Bewegungs- oder Wartesimulation.
Praktisches Rechenbeispiel
TIME 7200 Sekunden bedeutet zwei Stunden. 1500 mm Filament bedeuten nur bei entsprechendem Format 1,5 m.
Ergebnisse richtig verstehen
Prüfe Druckerkompatibilität vor fremden Dateien. Binär- oder komprimierter G-Code benötigt Decoder; führe Uploadbefehle niemals aus.
Ein Metadatenleser, kein Druckerinterpreter
Wähle eine Klartext-G-Code-Datei. Die Analyse sucht eine begrenzte Menge unterstützter expliziter Kommentarangaben und zeigt deren Werte, statt den Druckablauf zu rekonstruieren. Kein Befehl wird an eine Maschine gesendet oder im Browser ausgeführt. Diese Unterscheidung ist wichtig: Dateiinhalte und Ergebnis ihrer realen Ausführung sind nicht dieselbe Sache. Firmware, aktive Konfiguration und Übersteuerungen beeinflussen den Ablauf. Eine gelesene Zeitangabe bestätigt deshalb weder die Eignung der Datei für deinen Drucker noch einen bestimmten tatsächlichen Fertigstellungszeitpunkt.
Welche Angaben der Parser erkennt
Unterstützt werden numerische TIME-Kommentare in Sekunden, geschätzte Normalmodus-Dauer mit erkannten Tagen-, Stunden-, Minuten- und Sekundenkürzeln, bestimmte Filament-used-Kommentare in Metern, Millimetern, Gramm oder Kubikzentimetern, deklarierte Schichthöhe und LAYER_COUNT. Die genaue Syntax ist bewusst begrenzt. Andere Slicer können abweichende Namen und Strukturen verwenden. Ein fehlendes Ergebnis bedeutet daher, dass keine unterstützte Deklaration gefunden wurde. Es beweist nicht, dass der Slicer die Größe nie berechnet hat. Prüfe bei unerwartet fehlenden Werten den ursprünglichen Dateikopf, statt automatisch einen Verbrauch von null anzunehmen.
Einheiten werden erhalten und nicht geraten
Eine deklarierte Länge in Metern bleibt eine Länge, eine Masse in Gramm bleibt eine Masse. Die Analyse rechnet nicht mit geratenem Durchmesser oder angenommener Dichte zwischen beiden um. Auch Volumen wird ohne Preis und Materialspezifikation nicht zu Kosten. Für eine Umrechnung kann die explizit gelesene Größe in das passende Filamentwerkzeug übernommen und durch gemessene Eingaben ergänzt werden. Enthält die Datei Länge und Masse mit scheinbarem Widerspruch, können Slicer-Materialeinstellungen oder alte Kommentare verantwortlich sein. Der Leser selbst erfindet keine Materialannahmen, um diese Angaben scheinbar in Einklang zu bringen.
Ein kleines explizites Beispiel
TIME:3600 deklariert eine Stunde in Sekunden. Ein eigener Kommentar Filament used: 12.5m deklariert 12,5 Meter. Eine geschätzte Normalmodus-Zeit von 1h 2m 3s wird zu 3600 + 120 + 3 = 3723 Sekunden. Die Analyse vergleicht diese Aussagen nicht mit tatsächlichen Bewegungen und bestimmt keine physisch genauere Alternative. Gibt es mehrere unterstützte Kommentare für denselben Metadatenschlüssel, behält die aktuelle Umsetzung den ersten erkannten Wert. Bewahre die Quelldatei auf und untersuche widersprechende Angaben, statt die zuerst angezeigte Zahl als sichere Wahrheit zu behandeln.
Bewegungszeilen liefern keine Druckzeit
Gezählt werden bestimmte Zeilen, die ausdrücklich mit unterstützten G0-, G1-, G2- oder G3-Formen beginnen, sowie Kommentarzeilen. Diese Zahlen beschreiben Textstruktur und sind weder Weglänge noch Materialvolumen oder Dauer. Nummerierte Zeilen, modale Befehle, Makros und andere Schreibweisen können außerhalb dieser einfachen Zählung liegen. Selbst Weglänge geteilt durch Vorschub würde Beschleunigung, Ecken, Bögen, Wartezeiten, Aufheizen, Werkzeugwechsel und Firmwaregrenzen nicht vollständig erfassen. Deshalb wird bei fehlender gültiger deklarierter Dauer keine Endzeit aus Bewegungen geschätzt und kein scheinbar exakter Ersatz ausgegeben.
Kommentare können veraltet sein
G-Code-Kommentare lassen sich ändern oder bleiben nach Bearbeitung der Bewegung unverändert. Ein Verbrauch kann sich auf eine frühere Fassung beziehen, eine Dauer auf ein anderes Maschinenprofil. Prüfe die Herkunft und vergleiche den Kopf bei Bedarf mit einer frischen Ausgabe aus dem vorgesehenen Slicer-Profil. Die Analyse authentifiziert keinen Autor, bestätigt keine vollständigen Einstellungen und validiert nicht jede Maschinenanweisung. Explizite Metadaten sind zunächst Aussagen innerhalb der Datei. Für Planung werden sie erst brauchbar, wenn Herkunft, Aktualität und beabsichtigtes Profil nachvollziehbar sind.
Multimaterial und Sonderformate sorgfältig prüfen
Manche Slicer enthalten getrennte Extruderwerte, kommagetrennte Verbrauchslisten oder spezielle Kommentare. Der aktuelle Parser summiert keine nicht unterstützten Listen und erfindet keine fehlenden Gesamtwerte. Eine Zusammenfassung für ein Material darf nicht ohne Prüfung als Verbrauch aller Werkzeuge inklusive Stützen und Purge behandelt werden. Binäre oder komprimierte Druckerformate liegen außerhalb des Klartextlesers. Eine umbenannte Dateiendung macht daraus keinen zuverlässig lesbaren Text. Falls verfügbar, exportiere unterstützten Klartext aus einem geeigneten Slicer und erhalte dabei die richtige Maschinenkonfiguration.
Lokale Verarbeitung und Ressourcenbegrenzung
Der Browser liest die ausgewählte Datei im Worker; dieses Werkzeug lädt sie nicht hoch. Dateigröße ist auf 32 MB begrenzt, die Analyse besitzt ein Zeitlimit von 15 Sekunden. Eine neue Auswahl beendet den vorherigen Worker, damit verspätete Ergebnisse die neue Prüfung nicht überschreiben. Große Dateien benötigen gegebenenfalls ein anderes lokales Werkzeug. Aufgeteilte Abschnitte sollten nicht als vollständige Druckaufträge interpretiert werden. Ein geteilter Link enthält Rechnerparameter, keine Datei und keinen gespeicherten privaten Upload. Aus der Werkzeugadresse allein kann die Anwendung eine zuvor untersuchte Datei nicht wiederherstellen.
Von der Prüfung zur nachvollziehbaren Planung
Eine gültige deklarierte Dauer kann nach Prüfung des Profils als Schätzung in den Endzeitrechner übernommen werden. Ein begründeter Puffer bleibt erforderlich. Materialangaben gehören mit passenden Einheiten in Filament- oder Druckkostenrechnung; bereits enthaltenen Abfall nicht nochmals addieren. Prüfe vor realem Drucken die vollständige Datei im vorgesehenen Slicer- oder Druckerablauf, Maschinenprofil und Platzierung. Metadatenanalyse ist ein hilfreicher Schritt zur Informationsgewinnung. Sie ersetzt weder die Vorbereitung eines kompatiblen Auftrags noch die Bestätigung des tatsächlichen Abschlusses oder Materialverbrauchs.
Vertiefende Praxistipps
- Prüfe Druckerkompatibilität vor fremden Dateien. Binär- oder komprimierter G-Code benötigt Decoder; führe Uploadbefehle niemals aus.
Häufige Fehler
- Eine fehlende Deklaration als Nullverbrauch oder abgeleitete Dauer interpretieren.
Häufige Fragen
Warum erscheint keine Druckdauer?
+
Kommentare können die Dauer auslassen oder nicht unterstützte Syntax verwenden. Das Werkzeug leitet keine Zeit aus Bewegungen ab.
Ist deklarierter Filamentverbrauch sicher richtig?
+
Nein. Die Angabe kann aus anderem Profil oder älterer Fassung stammen. Herkunft und Einheit prüfen.
Wird der Auftrag ausgeführt oder vollständig geprüft?
+
Es wird nichts ausgeführt. Der Leser ist keine vollständige Maschinenkompatibilitäts- oder Sicherheitsprüfung.
Quellen & Methodik
Mathematische Ergebnisse hängen von den Eingaben ab. Materialeigenschaften und Maschinengrenzen müssen für deine Ausrüstung bestätigt werden.