Filament & Material

Multimaterial-Kostenrechner

Fasse zwei unterschiedlich teure Materialien zu gemeinsamen Auftragskosten zusammen und ergänze einen nachvollziehbaren Zuschlag für Materialverluste.

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Berechnungen laufen auf deinem Gerät.

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BERECHNET

Annahmen beachten

Herstellerdichte und Netto-Materialmasse verwenden. Werte sind ideale geometrische Schätzungen; Slicer-Verbrauch enthält Stützen und Abfall.

DAS WISSEN HINTER DEN ZAHLEN

Was macht dieser Rechner?

Kalkuliere jeden Materialstrom samt Spülen getrennt. Teure Stützmaterialgramm sind nicht gewöhnliche Modellgramm.

So verwendest du den Rechner

  1. Erfasse Messwerte und prüfe Einheiten.
  2. Prüfe jede Spule und Materialverträglichkeit. Hochwertige Unterstützung nur in der Schnittstelle kann mehr als geringe Preisunterschiede sparen.
  3. Dokumentiere Annahmen und prüfe das Ergebnis vor der Anwendung.

So funktioniert die Berechnung

FORMULA

Kosten = (Masse A × Preis A + Masse B × Preis B) / 1000 × (1 + Verlust)

Materialkosten = Summe(Gramm_i × Preis_i/Nettofüllgramm_i). Gemeinsame Maschine, Strom und Arbeit werden einmal ergänzt.

EINGABENGemessen oder geschätztFORMELEinheiten geprüftERGEBNISAnnahmen einordnen

Praktisches Rechenbeispiel

80 g zu 0,025/g plus 20 g zu 0,08/g ergeben 3,60. Alle 100 g zum niedrigen Satz unterschlagen 1,10.

Ergebnisse richtig verstehen

Prüfe jede Spule und Materialverträglichkeit. Hochwertige Unterstützung nur in der Schnittstelle kann mehr als geringe Preisunterschiede sparen.

Jedes Material getrennt kalkulieren

Ein Zweimaterial-Druck kann günstiges Strukturfilament und teures Stütz- oder Dekormaterial verwenden. Ein Mittelwert der Spulenpreise ignoriert die tatsächlichen Verbrauchsanteile. Gib für beide Materialien Masse und Preis je Kilogramm in derselben Währung ein. Null Verbrauch verursacht null Kosten; ein Einmaterial-Vergleich braucht deshalb keine erfundene zweite Menge. Enthält der Auftrag mehr als zwei Materialien, berechne zusätzliche Beiträge separat und fasse sie vor der vollständigen Druckkostenkalkulation zusammen.

Eine einheitliche Verbrauchsbasis wählen

Verwende geslicte Mengen mit den Kategorien, die kalkuliert werden sollen. Modell, Stützen, Brim und Spülmaterial können gemeinsam oder getrennt ausgewiesen werden. Prüfe den Bericht vor einem Verlustzuschlag. Ist Purge bereits enthalten, zählt ein weiterer Purge-Zuschlag denselben Verbrauch doppelt. Das Feld Zusatzverlust beschreibt Material außerhalb der eingetragenen Mengen. Es erhöht beide Kostenbeiträge um denselben Prozentsatz. Unterschiedliche Verluste benötigen eine separate Rechnung oder entsprechend angepasste Einzelmassen.

Das Beispiel von Gramm bis Geld nachvollziehen

Material A benötigt 100 g zu 25 je kg: 100 / 1000 × 25 = 2,50. Material B verwendet 40 g zu 40 je kg und kostet 1,60. Zusammen ergeben sich 4,10. Mit 10 % zusätzlichem Verlust entstehen 4,51. Das Diagramm trennt beide Materialkosten und den Zuschlag von 0,41. Dieser Zuschlag ist eine Planungsannahme und behauptet nicht, dass bei jedem Auftrag physisch genau die entsprechende Zusatzmenge verloren geht.

Gleiche Volumina bedeuten nicht gleiche Massen

Materialien können unterschiedliche Dichten besitzen. Gleiches geometrisches Volumen bedeutet deshalb weder gleiche Masse noch gleiche Kosten. Liefert der Slicer nur Volumen, wandle jedes Material mit seiner Herstellerdichte in Gramm um. Filamentlängen benötigen passenden Durchmesser und jeweilige Dichte. Das nominale Spulengewicht entspricht nicht dem Verbrauch eines einzelnen Teils. Bei angebrochenen Spulen ist die Verfügbarkeit eine andere Frage als der Preis. Nutze Restfilament und Drucke-je-Spule, um die Fertigstellung zu prüfen.

Druckverträglichkeit separat beurteilen

Der Rechner addiert Kosten, prüft aber keine Materialverträglichkeit. Temperatur, Haftung zwischen Materialien, Stützentfernung und Düsenverunreinigung müssen praktisch untersucht werden. Ein günstigeres Interface kann Fehlerquote oder Nacharbeit erhöhen. Ein Werkzeugwechsler kann Purge sparen, aber andere Maschinenzeitkosten verursachen. Vergleiche deshalb vollständige Auftragskosten mit Strom, Maschine, Arbeit und Fehldrucken. Niedrige Materialkosten allein beweisen keine günstige Gesamtproduktion. Auch ein perfekter Materialpreisvergleich muss diese tatsächlichen Unterschiede berücksichtigen.

Bewusste Alternativen vergleichen

Berechne zunächst den aktuellen Auftrag. Slice danach eine Variante mit weniger gestützten Flächen oder kleinerem Dekorbereich. Trage neue Einzelverbräuche ein, statt beide Massen pauschal zu senken. Dokumentiere zusätzliche Nacharbeit. Beim Einkaufsvergleich bleiben Mengen gleich und nur ein Preis ändert sich. Diese Versuche beantworten unterschiedliche Fragen: Geometrie verändert Verbrauch, Beschaffung verändert Stückpreis. Die Trennung zeigt, warum eine vermeintliche Ersparnis durch längere Druckzeit oder mehr Arbeit verschwinden kann.

Vertiefende Praxistipps

  • Prüfe jede Spule und Materialverträglichkeit. Hochwertige Unterstützung nur in der Schnittstelle kann mehr als geringe Preisunterschiede sparen.

Häufige Fehler

  • Purge sowohl in den geslicten Massen als auch nochmals als gleichartigen Verlust zählen.

Häufige Fragen

Enthält Zusatzverlust automatisch Purge?

+

Nein. Purge einmal berücksichtigen: in den Massen oder über einen begründeten Zusatzverlust.

Kann ich unterschiedliche Währungen verwenden?

+

Beide Preise vorher in dieselbe Währung umrechnen. Der Rechner nimmt keine Wechselkursumrechnung vor.

Quellen & Methodik

Mathematische Ergebnisse hängen von den Eingaben ab. Materialeigenschaften und Maschinengrenzen müssen für deine Ausrüstung bestätigt werden.

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