Kosten & Preise

Resindruck-Kostenrechner

Kalkuliere einen Resindruck aus geslictem Modell- und Stützvolumen, zusätzlichen Harzverlusten, Maschinenzeit, Reinigungsmaterial und aktiver Arbeit.

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BERECHNET

Annahmen beachten

Stützen im Volumen berücksichtigen. Für hohle Modelle den Harzverbrauch des Slicers verwenden.

DAS WISSEN HINTER DEN ZAHLEN

Was macht dieser Rechner?

Berücksichtige verbrauchtes Harz, Stützen, Waschen, Härten, Verbrauchsmittel und Arbeit. Unverbrauchtes Tankharz bleibt Bestand.

So verwendest du den Rechner

  1. Geslictes Volumen in Millilitern und Harzpreis je Liter verwenden.
  2. Bereits enthaltene Stützen sowie die Bedeutung des zusätzlichen Verlustanteils festhalten.
  3. Maschinenbelegung, Hilfsmittel und Arbeit als passenden Geldbetrag erfassen.
  4. Verarbeitungsvoraussetzungen prüfen und vollständig fertige Varianten vergleichen.

So funktioniert die Berechnung

FORMULA

Harzkosten = ml / 1000 × Literpreis × (1 + Verlust). Maschine, Verbrauch und Arbeit addieren.

Harzkosten = Volumen mL / 1000 × Literpreis × (1 + Zusatzvolumenprozent / 100). Gesamt = Harzkosten + Stunden × Maschinensatz + Verbrauchsmittel + Arbeitsbetrag.

EINGABENGemessen oder geschätztFORMELEinheiten geprüftERGEBNISAnnahmen einordnen

Praktisches Rechenbeispiel

50 mL zu 30 je Liter mit 10% Zusatzvolumen kosten 1,65. Fünf Stunden × 0,50 ergeben 2,50; Verbrauchsmittel 2 und Arbeit 5 ergeben insgesamt 11,15.

Ergebnisse richtig verstehen

Beachte das konkrete Sicherheitsdatenblatt und Härtevorgaben. Dichte und Waschbedingungen sind produktspezifisch.

Den gesamten Harzprozess kalkulieren

Das Flüssigharzvolumen eines Bauteils ist nur ein Bestandteil seiner fertigen Kosten. Dieses Werkzeug kombiniert Harz, einen zusätzlichen Volumenzuschlag, Maschinenbelegung, Verbrauchsmittel und einen direkt eingegebenen Arbeitsbetrag. Die erklärte Produktionsgrenze kann über diese Positionen Waschen, Entfernen von Stützen, Nachhärten und Kontrolle einschließen. Der Rechner misst diese Schritte nicht und gibt keine Sicherheitsanweisung vor. Beachte Sicherheitsdaten und Geräteanleitungen des Herstellers. Eine finanzielle Schätzung rechtfertigt niemals das Weglassen erforderlicher Schutzmaßnahmen, Lüftung, Reinigung oder Entsorgung im tatsächlichen Arbeitsablauf. Definiere zuerst eine technisch geeignete und sichere Fertigung und kalkuliere anschließend ihre vollständigen Kosten.

Volumen und Preiseinheit passend eingeben

Das Harzvolumen wird in Millilitern eingegeben, der Kaufpreis dagegen je Liter. Die Division durch tausend wandelt das Auftragsvolumen vor der Multiplikation in Liter um. Ein Auftrag mit 50 ml entspricht in der Grundrechnung 0,05 Litern. Wird eine Flasche nach Masse statt Volumen verkauft, darf ein Kilogramm ohne passende Dichteumrechnung nicht als ein Liter behandelt werden. Preis, Verpackungsangabe und Dichte müssen zum konkreten Harzprodukt gehören. Prüfe außerdem, ob das eingegebene Slicervolumen Stützen bereits enthält. Ihr Volumen anschließend erneut hinzuzufügen würde den Materialanteil zu hoch darstellen und einen vermeidbaren Fehler in der Ausgangsbasis erzeugen.

Die Bedeutung des Verlustprozentsatzes verstehen

Der Rechner multipliziert die Kosten des eingegebenen Volumens mit eins plus Verlustprozent geteilt durch hundert. Zehn Prozent Verlust ergänzen daher zehn Prozent des Grundvolumens. Sie bedeuten weder zehn Prozent Fehlerwahrscheinlichkeit noch eine Ausbeutekorrektur durch Division mit 0,90. Bei 50 ml werden 5 ml ergänzt; kalkuliert werden insgesamt 55 ml Harz. Das ist ein einfacher Verbrauchszuschlag. Er kann zusätzliche beobachtete Verluste außerhalb der Slicerangabe darstellen, wenn die Abgrenzung konsequent bleibt. Fehldrucke mit wiederholten vollständigen Versuchen benötigen ein anderes wirtschaftliches Modell als einen festen prozentualen Zuschlag zum Volumen eines erfolgreichen Auftrags.

Den Standardfall nachrechnen

Bei 50 ml, einem Preis von 30 je Liter und zehn Prozent Volumenzuschlag ergeben sich Harzkosten aus 50 geteilt durch 1.000 mal 30 mal 1,10. Das sind 1,65. Fünf Maschinenstunden zu jeweils 0,50 ergänzen 2,50. Verbrauchsmittel werden mit 2,00 und Arbeit unmittelbar mit 5,00 addiert. Die Gesamtkosten betragen somit 11,15. Arbeit ist hier bereits ein Geldbetrag, keine Minutenzahl und kein Stundenlohn. Zehn Arbeitsminuten zu 30 je Stunde entsprechen 5; diese Umrechnung erfolgt vor der Eingabe. Würden stattdessen zehn Minuten als zehn Währungseinheiten eingetragen, wäre die Kalkulation entsprechend verfälscht.

Verbrauchsmittel und Maschinenbelegung abgrenzen

Verbrauchsmittel können einen dokumentierten Anteil für Reinigungsflüssigkeit, Handschuhe, Filter oder andere zum Auftrag gehörende Mittel enthalten. Wähle eine sinnvolle Grenze und erfasse dieselben Hilfsmittel nicht zusätzlich im Arbeitsbetrag. Der Maschinenstundensatz kann nur Abschreibung oder einen breiteren Aufwand abbilden; seine Bestandteile müssen bekannt sein. Strom besitzt hier kein eigenes Feld. Falls er zur Kalkulation gehört, ergänze einen gemessenen Anteil in einer passend erklärten Kostenposition. Ein Druckerstundensatz enthält nicht automatisch eine unabhängige Waschstation oder ein Nachhärtegerät. Gemeinsam genutzte Nebenanlagen können eine eigene Verteilung ihrer Kosten über mehrere Aufträge erfordern.

Mehrere Bauteile auf derselben Platte behandeln

Gemeinsam gedruckte Harzteile verändern möglicherweise die Verteilung der Maschinenbelegung auf die gelieferten Einzelstücke. Berechne die ganze Platte, wenn Volumen und Druckstunden beide diese Platte beschreiben. Verteile den gemeinsamen Betrag anschließend nach einer ausdrücklich gewählten Regel. Aktive Arbeit und Verbrauchsmittel wachsen nicht zwingend im gleichen Verhältnis wie Druckzeit. Würde jedes Einzelteil mit der vollständigen Plattendauer berechnet, wäre dieselbe Maschinenbelegung mehrfach belastet. Nutze die tatsächliche Zeit der geslicten Platte. Dass zusätzliche Objekte die Dauer bei jedem Gerät, Belichtungsmodus oder Layout unverändert lassen, ist keine allgemeingültige Annahme. Vergleiche vollständige Bauteile mit derselben akzeptierten Endqualität.

Hohlräume nach ihren gesamten Folgen bewerten

Ein geringeres Harzvolumen senkt direkt nur die Harzposition. Werden im Beispiel 50 ml auf 30 ml reduziert, fallen Harzkosten bei gleichem Zuschlag von 1,65 auf 0,99. Die Ersparnis beträgt 0,66. Benötigt die Variante zusätzliche Arbeit oder Verbrauchsmittel im Wert von mehr als 0,66, können Gesamtkosten trotz geringerem Harzeinsatz steigen. Geometrie und Verarbeitung sind unabhängig zu prüfen. Der Rechner beurteilt weder Entwässerung noch eingeschlossenes ungehärtetes Harz, geeignete Wandstärken oder Bauteilfestigkeit. Bewerte deshalb die vollständige Bearbeitung und Herstellerhinweise, bevor eine reine Volumenreduzierung als automatisch bessere Lösung betrachtet wird.

Schätzung mit tatsächlichem Verbrauch abgleichen

Änderungen an Flaschen oder Wannen können über eine kontrollierte Auftragsserie Hinweise auf den Gesamtverbrauch liefern. Weiter nutzbares Harz in der Wanne ist jedoch nicht automatisch Verlust. Trenne wiederverwendetes Harz, Stützen, fehlgeschlagene Aufbauten und Reinigungsverluste gedanklich voneinander. Dokumentiere bei einem neuen Produkt den Umfang der Slicerangabe und vergleiche einen niedrigen und hohen zusätzlichen Verbrauch statt Unsicherheit hinter einem scheinbar genauen Prozentsatz zu verstecken. Prüfe nach der Fertigung tatsächliche Handarbeitszeit und Hilfsmittel gegen die zugeordneten Beträge. Das Ergebnis enthält keine Verkaufsgewinnmarge, keine automatisch ergänzten Vertriebsgebühren und keine automatisch angewandten Steuern. Übertrage es erst nach Prüfung der Grenze in die Preisgestaltung.

Vertiefende Praxistipps

  • Bei Flaschenpreisen nach Masse die konkrete Produktdichte für die Literumrechnung nutzen.
  • Gemeinsame Plattenkosten einmal berechnen und ihre Verteilung dokumentieren.

Häufige Fehler

  • Zehn Prozent Zusatzvolumen als zehn Prozent Fehlerwahrscheinlichkeit verstehen.
  • Arbeitsminuten in das Geldbetragsfeld eintragen.
  • Weiterverwendbares Wannenharz vollständig als Verlust zählen.

Häufige Fragen

Bildet das Verlustfeld wiederholte Fehlaufbauten ab?

+

Nein. Es addiert einen gewählten Anteil zum Harzgrundvolumen. Wiederholte Fehler brauchen ein getrenntes Modell mit Kosten und Wahrscheinlichkeit.

Darf ich einen Kilogrammpreis direkt verwenden?

+

Nein. Erwartet wird ein Literpreis. Die Umrechnung benötigt die passende Dichte des konkreten Harzprodukts.

Garantiert weniger Harz geringere Endkosten?

+

Nein. Änderungen bei Hohlräumen, Reinigung, Kontrolle oder Nachbearbeitung können den Materialvorteil übersteigen. Vergleiche den vollständigen Prozess.

Quellen & Methodik

Mathematische Ergebnisse hängen von den Eingaben ab. Materialeigenschaften und Maschinengrenzen müssen für deine Ausrüstung bestätigt werden.

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